Am 16.03. war es nun auch bei uns soweit: unsere Tochter M. hat sich auf den Weg zu uns gemacht und um 2.59 Uhr das Licht der Welt erblickt.

Begonnen hat alles schon am Tag davor am Mittwoch, den 15.03. Mit dem Aufwachen in der Früh habe ich gemerkt, dass etwas anders ist, da ich immer wiederkehrende leichte Kontraktionen hatte. Vergleichbar mit jenen wenn sich die Regel ankündigt.

R. ist in der Früh arbeiten gegangen und ich hab ihm noch nichts erzählt, da ich die Situation zuerst noch selbst genauer beurteilen wollte, bevor er sich unnötig Gedanken machen muss.

Also hab ich mich erst mal in die Badewanne gelegt. Ich hab versucht, mich zu entspannen und die Situation zu beurteilen. Die Kontraktionen haben in der Badewanne nicht nachgelassen, wie ich gehofft hatte, aber sie waren sehr unregelmässig und ohne Muster. Also hab ich beschlossen, einfach meinen Tagesaktivitäten nachzugehen und das Ganze weiter zu beobachten. Ich hab sie den ganzen Tag mal mehr mal weniger gespürt, je nachdem wie abgelenkt ich war.

Zu R. hab ich dann erst nachdem er nach Hause gekommen ist, gemeint dass es vermutlich nun losgeht. Er war dann zuerst nicht so begeistert davon, dass ich ihm das erst jetzt mitteile, hat es dann aber verstanden. Wenn es intensiver geworden wäre, hätte ich ihn natürlich angerufen. Wir haben dann noch die Lampe im Kinderzimmer montiert und einen Spiegel aufgehängt (der letzte Feinschliff nach unserem Umzug). Und beim Ausräumen der Spülmaschine ist dann die Fruchtblase aufgegangen - einfach so. :-) Das war ca. um 20.00 Uhr.

Wir haben dann im Spital angerufen, haben aber gemeint, dass wir vorerst noch zu Hause bleiben möchten. Wir wollten die neue Situation erst mal für uns beurteilen. Die Hebamme war damit einverstanden, jedoch sollten wir spätestens in 2 Stunden einmal vorbei kommen.

Es hat allerdings nicht lange gedauert und die erste richtige Welle war auch schon da. Wir haben dann mit der Ruhe- und Wellenatmung gearbeitet und die Light Touch Massage angewendet. Allerdings sind die Wellen bereits in Abständen von 3 Minuten aufgetreten, was uns sehr erstaunt hat. Ich bin dann gegen 21.00 Uhr noch einmal in die Badewanne und hab mich dort auch sehr wohl gefühlt, allerdings war der Abstand der Wellen jetzt schon bei 2.5 Minuten. Das hat mich dann doch etwas beunruhigt und wir haben beschlossen, ins Spital zu fahren.

Auch die Hebamme war überrascht, wie intensiv die Wellen schon waren und wie kurz die Abstände dazwischen. Der Muttermund war bereits 5 cm geöffnet, als wir ins Spital gekommen sind. Das war gegen 22.00 Uhr. Ich hab die ganze Zeit mit der Wellenatmung gearbeitet. Da die Ruhephasen allerdings so kurz waren, konnte ich die Ruheatmung gar nicht richtig anwenden, da sich bereits die nächste Welle ankündigte. Das hat auch die Hebammen etwas beunruhigt, da ich sehr wenig Zeit hatte, um mich zwischen den Wellen zu erholen. Aber der Kleinen ist es immer gut gegangen und sie haben uns "unser" Programm machen lassen. 

R. hat dann unsere Entspannungsmusik abgespielt. Ich war die ganze Zeit in der Wanne und habe mich nur auf meinen Körper konzentriert, alles andere war mir egal. Ich habe geatmet, geatmet und geatmet. Obwohl ich alles rundherum mitbekommen habe, hab ich es irgendwie ausgeblendet. R. hat die Hebammen super gemanaged - er war immer an meiner Seite, ruhig und unterstützend.

Während der Geburt habe ich mich gefragt, ob ich die Techniken wohl richtig anwende. In den Geburtsvideos waren die Frauen alle so ruhig. Ich war unter der Geburt relativ laut und musste jede Wellenatmung mit meiner Stimme unterstützen, weil mir die Vibrationen irgendwie zusätzlich geholfen haben. Ich habe die Wellen, trotz ihrer Intensität und den sehr kurzen Abständen von 20 bis 30 Sekunden damit gut in den Griff bekommen. Ich hatte nie Angst und zu jeder Zeit Vertrauen in meinen Körper. Und ich denke genau diese Einstellung war die Basis für unsere schöne Geburtserfahrung.

Die Geburt war sehr intensiv aber dafür kurz, zumindest für eine Erstgebärende. M. ist knapp 7 Stunden nachdem die Fruchtblase aufgegangen ist, auf die Welt gekommen.

Wir sind froh, dass wir den Hypnobirthingkurs gemacht haben, da wir uns sicher sind, dass er uns zu einer natürlichen Geburt verholfen hat. Auch die Hebammen waren gerührt von unserer Einstellung und unserer "Teamarbeit" als Paar. Sie haben gemeint, dass man gesehen hat, dass ich gebären möchte und das ist heutzutage nicht mehr so selbstverständlich.

M. ist ein Sonnenschein und sehr brav.
 

Vielen Dank Sara, dass du uns Hypnobirthing näher gebracht hast.

"Auch die Hebammen waren gerührt von unserer Einstellung und unserer "Teamarbeit" als Paar. Sie haben gemeint, dass man gesehen hat, dass ich gebären möchte und das ist heutzutage nicht mehr so selbstverständlich."

Ganzheitliche Geburtsvorbereitung
mit Hypnobirthing im Aargau

Sara Baumann
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Ich bin Sara Baumann.
Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Babyschlaf sind meine Herzensthemen. Als zweifache Mutter, HypnoBirthing Kursleiterin, Schlaf- und Stillberaterin und Kinesiologin mit  über 15 Jahre  Erfahrung  begleite ich Familien von Anfang an, liebevoll und kompetent. 

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Seit über 5 Jahren
Geburtsvorbereitung im Aargau I Hausen bei Brugg
I Aarau I Baden 

Vorstandsmitglied DAIS Schweiz (Stillbegleiterinnen)

Mitglied beim EMR, ASCA und SNE

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