"Ich bin begeistert von HypnoBirthing und werde es auch nächstes Mal wieder einsetzen."

 

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Meine Geburt 15.09.17

 

Donnerstag, 14.09.17

Seit 9 Tagen arbeitete ich nicht mehr und heute war mir langsam schon fast langweilig. Ich war langsam aber sicher bereit, dass meine Tochter auf die Welt kommen kann. Wenn man bereit sein kann?!? Den Regenbogen schon x-mal gehört, Dammassage mache ich immer unmotivierter und ich fühle mich einfach bereit-es soll los gehen. Heute habe ich noch eine Massage für Morgen abgemacht; meine Masseurin ist sich zwar sicher, dass ich Morgen nicht mehr kommen werde (ich lache darüber) und auch einen Kontrolltermin für den 19.09.17 im Spital habe ich abgemacht. In der letzten Nacht hatte ich ca. 4h einige Wellen, wenn das Wellen waren?! Aber heute, als ob nichts gewesen wäre. 

Am Abend habe ich meinen legendären Frauenabend. Ich bin gut gelaunt und lache viel. Als ich um 22 Uhr nach Hause komme fühle ich mich fit und schaue noch ein bisschen TV. Als mein Mann um 23 Uhr nach Hause kommt, gehe ich mit ihm ins Bett und schlafe schnell ein. 

 

Freitag 15.09.17

 

Ich wache um 3.30 Uhr auf und bin erstaunt, dass ich diese Nacht nicht jede 2 Stunden aufs Wc muss. Ich gehe wie immer im Dunkeln aufs Klo und da macht es "pflatsch". Irgendetwas ist anders als sonst. Ich mache das Licht an und sehe viel Blut im WC. Ich erschrecke. Ich nehme an, ich habe den Schleimpfropf verloren. Ich google, ob der Schleimpfropf mit Blut verbunden ist. Ich lese, dass es vorkommen kann. Es verunsichert mich trotzdem und wecke meinen Mann. Wir vereinbaren, dass ich zur Sicherheit der Habammenstation im KSB anrufe. Sie meint, dass dies vorkommen kann. Wenn ich noch mehr Blut verliere, soll ich wieder anrufen. Ich gehe wieder ins Bett, stelle wie so oft in der Nacht meine Meditation an und schlafe mit einem ziehen im Rücken wieder ein. Um 5 Uhr merke ich, dass ich dringend aufs Klo muss. ich stehe auf und da macht es "Pflatschpflatsch" ich erschrecke mich, mach das Licht im Zimmer an und am Boden und meine Beine sind voll Blut. Mein Mann ganz ruhig und ich sehr beunruhigt. Ich verbinde Blut mit etwas schlechtem. Ich rufe wieder der Hebamme an und da sie nicht einordnen kann, was viel Blut ist, vereinbaren wir, dass ich ca. um halb 7 zu einer Kontrolle vorbei komme. Nun habe ich auch all ca. 7 Minuten eine leichte Welle, die ich gut mit Schnaufen verarbeiten kann. 

Die kleine Maus im Bauch spüre ich leider nicht, das verunsichert mich natürlich noch mehr. Im Spital angekommen legen sie mir das Ctg an und höre das Herz meiner Tochter schön regelmässig schlagen. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Die Hebamme meint, dass ich zu Hause den Blasensprung hatte. Meine Wellen waren nun auch regelmässig und ich war 3cm offen. So meinte die Hebamme, dass die Geburt nun los gehe und ich nicht nach Hause zurück gehen werde. 

Ich besprach noch alles was mir für die Geburt wichtig ist mit der Hebamme und erwähnte, dass ich Hypnobirthing mache. Mein Mann und ich richten uns gemütlich im Geburtszimmer ein, dämmen das Licht, machen die Meditationsmusik an und ich verarbeite meine Wellen entspannt auf dem Ball. 

Nachdem mein Mann gefrühstückt hat, gehe ich in die Badewanne. Ich fühlte mich fast wie im Wellnessbereich. Ich konnte es richtig geniessen und war ganz ruhig und entspannt. Übrigens, meine Tochter auch. Jedoch gingen meine Wellen nun zurück. So ging ich wieder aus der Badewanne. Die Hebamme sagte mir, wenn bis ca. 15 Uhr die Wellen nicht stärker kommen, wollen mir die Ärzte bestimmt Wehenfördermittel geben. Das beunruhigt mich, weil genau das, wollte ich und mein Mann nicht. Ich ging eine kleine Runde im Gang spazieren und mein Mann und ich vereinbarten, dass wir uns nun nicht verückt machen und noch keine Entscheidung diesbezüglich treffen, sondern uns auf den jetzigen Moment konzentrieren. Ich sprach zu meiner Tochter, dass sie sich bitte vor 15 Uhr weiter auf den Weg machen soll, denn sonst komme ich in eine doofe Situation. Was ich noch witzig finde, die Hebamme sagte zu mir, sie sind mitten in der Geburt aber sie stellen sich nicht so an, als ob sie schon mitten in der Geburt stehen :) DANKE HYPNOHBITHING, denke ich mir. 

Mein Mann ging Mittagessen und als er zurück kam, machte ich gerade eine Sprachnachricht an meine Schwester und beklagte mich, dass die Wellen nun weniger sind. Nach dieser Nachricht hatte ich sofort eine starke Welle und ich verdonnerte mich, da ich mich nicht konzentrierte und entspannte. So bin ich auch selber schuld, wenn es mir mehr schmerzt. 

Nun ist es ca. 13.30 Uhr, das Zeitgefühl hat man wirklich nicht mehr. Ist auch gut so. Nun rufen wir die Hebamme, da die Wellen stärker werden. Ich bin 8 cm offen. Bis dahin war ich super entspannt und konnte sehr gut mit den Wellen umgehen. Ich merke, es wird anstrengender und bitte wieder in die Badewanne zu gehen. Ich merke, dass ich mich nicht mehr so gut entspannen kann, während den Momenten, in denen ich keine Wellen haben. Das beunruhigt mich. Ich weiss, was ich machen sollte aber es fallt mir schwer dies nun umzusetzten. Ich habe die Augen geschlossen und konzentriere mich auf mich. Mein Mann merkt, dass ich Mühe habe mich zu entspannen. Er setzt mir den Anker oder atmet mit. Das Mitatmen hilft mir extrem aber ich äussere dies (leider) nicht. 

Um 15 Uhr beginnt die 3. Phase der Geburt. Einen starken Druck verspüre ich und ich bin ein bisschen überfordert damit. Ich möchte das umsetzten, was wir im Kurs hatten aber es fallt mir sehr schwer. Als eine Fraue nebenan im Zimmer schreit, bringt mich dies aus dem Konzept. Ich schreie auch. Meine Hebamme meint,  ich soll die Energie nicht dort raus lassen. Ich probiere wieder zu mir zurück zu finden. Es fallt mir schwer, denn ich spüre, ich komme kein cm weiter. Meine Hebamme motiviert mich aber ich fühle, dass sie auch merkt, dass ich nicht mehr vorwerts komme. Ich bitte Noelia mehrmals zu kommen, dass ich langsam keine Kraft mehr habe. Die Hebamme weiss, dass ich keinen Dammschnitt haben möchte. Sie sagt uns, dass es dem Kind sehr gut gehe und sie eigentlich nur einen Dammschnitt macht, wenn es dem Kind nicht gut geht, ich jedoch seit Minuten keinen cm weiter komme. Da ich dies spüre, gebe ich das OK für den Dammschnitt. Weil das Wasser in der Badewanne jedoch rot ist, kann sie den Dammschnitt nicht ausführen. Sie bittet mich aus der Badewanne zu kommen. Ich weiss nicht, wie dies anzustellen. Die Ärztin, mein Mann und die Hebamme helfen mir. Ich gehe auf das Bett, auf allen Vieren und gebe nochmals alles. Meine süsse, 51 cm Tochter mit 4010g ist nun um 16:23 Uhr auf die Welt gekommen. Und das ganz entspannt :) Und wir-überglücklich. Die Nabelschnur, war sehr schnell aus pulsiert und mein Mann durchtrennte sie. Ich war auch sehr stolz auf meinen Mann. Dank HypnoBirthing, konnte er mich ausgezeichnet unterstützen, begleiten und war eine super Hilfe. 

 

Ich bin begeistert von HypnoBirthing und werde es auch nächstes Mal wieder einsetzen. Dann möchte ich es auch in der 3 Phasen probieren noch besser umzusetzen. Nun weiss ich auch besser, was auf mich zukommt. 

Ich war sehr zufrieden mit meinen Hebammen in Baden und sie gingen auf alle meine Wünsche ein und haben uns sehr viel Freiheit gelassen. In meinem Geburtsbericht stand, dass mein Mann mich sehr gut unterstützte, das haben wir Dir zu verdanken! 

Ich empfehle deinen Kurs jedem weiter! N. war in jedem Zeitpunkt während der Geburt sehr, sehr entspannt. Sogar, in der letzten Phase! Auch die Ärztin war sehr überrascht, dass ich so lange, so entspannt war. 

  

Nochmals ein riesen Dankeschön!!! Schön, durfte ich mit HypnoBirthing gebären, schön durfte ich den Kurs bei Dir machen, schön hat uns der Kurs so stark geholfen! DANKE DANKE DANKE

 

Ein wunderschönes Wochenende noch! wir grüssen Dich ganz lieb!!!

Ganzheitliche Geburtsvorbereitung
mit Hypnobirthing
im Aargau
Sara Baumann
Holzgasse 5   
5212 Hausen   

 

+41 76 440 72 20
sara@familiesach.ch

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Seit über 5 Jahren
Geburtsvorbereitung im Aargau I Hausen bei Brugg
I Aarau I Baden 

Vorstandsmitglied DAIS Schweiz (Stillbegleiterinnen)

Mitglied beim EMR, ASCA und SNE

Partnerin
Zusammenarbeit mit der Frauenklinik KSA 

 

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Ich bin Sara Baumann.
Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Babyschlaf sind meine Herzensthemen. Als zweifache Mutter, Ganzheitliche Geburtsvorbereiterin, Schlaf- und Stillberaterin und Kinesiologin mit über 15 Jahre Erfahrung begleite ich Familien von Anfang an, liebevoll und kompetent. 

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